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Patengecko
Im Jahr 2003 habe ich im Osnabrücker
Zoo eine Patenschaft
für einen Leopardgecko (eublepharis macularius) übernommen.
Leopardgeckos
sind im Bereich von Iran über Afghanistan bis
Indien heimsch und besitzen im Gegensatz zu meinen Phelsumen
keine Haftlamellen. Die Schuppen auf dem Rücken sind tuberkelähnlich,
die seitliche Beschuppung ist glatt. Der Schwanz ist meist weiß und
fleischig, nur das Regenerat ist dunkler gefärbt. Die nachtaktiven
Echsen können bei tiergerechter Haltung
bis zu 10Jahre alt werden. In der Terraristik sind sie weit verbreitet
und relativ problemlos in der Haltung. Sie benötigen ein breites
Trockenterrarium mit Steinaufbau und Kies oder Sand aus der Terrarienabteilung
als Bodengrund.
Wie alle Geckos besitzen sie feine Hautschuppen,
die recht empfindlich gegenüber äußeren
Einwirkungen sind. Unverträglich sind z.B. die Säuren der menschlichen
Haut, weshalb man es tunlichst vermeiden sollte, den Gecko anzufassen.
Gerade der Leopardgecko verleitet aber dazu, da er nicht zu den schnellen
Flitzern,
wie die Taggeckos, gehört, sondern geduldig alles erträgt (zumindest
macht es für den Menschen den Eindruck). Reptilien sind keine Kuscheltiere!
Meinen
Leo-Paten-Gecko habe ich auf den Namen "Louis" getauft
und ihn in der Zuchtstation "hinter den Kulissen" besucht.
Er sorgt dort fleißig mit seiner Frau "Louise" für
Nachwuchs. Bei jedem Besuch bringe ich ihm etwas Leckeres mit:
delikate Heimchen, dicke Geräschbrummer oder flinke Heuschrecken.
Aber meistens schläft er ja, wenn ich komme...
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